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07.08.2014

092 shabby chic wohnung einer studentin im maritimen look | wohnzimmer im aufbau

Herzlich Willkommen in meinem Wohnzimmer!


Nachdem ich in einer rosa-weißen Shabby-Wohnung groß geworden bin, hat mir irgendetwas gefehlt. Die schwarzen Möbel sahen gruselig aus, die dunkle Holzoptik der Schränke wirkte wie Sarg. Die Gruft kommt, sagte mir dieser Raum. 

Das übliche Problem einer Studentin ist aber: Entweder sie ist reich und kann sich Möbel selbst zusammensuchen und kaufen. Oder sie hält sich grad mal so über Wasser und nimmt das, was sie geschenkt gekriegt.

Aber wenn man sich nicht mehr in seinen eigenen 4 Wänden wohlfühlt und ständig auf diese schwarzen Möbel guckt... 
Man wird krank!

Deswegen habe ich mich dazu entschieden, die alten Möbel rauszuwerfen und die Schränke neu zu gestalten. 
Außerdem habe ich schweren Herzens einen Tausender springen lassen, als das Ecksofa bei Butlers im Rausverkauf war und um 500€ reduziert. Auch der Sessel hat mich bei Depot fasziniert und so stand die neue Farbkombination in diesem Raum fest:
Hellblau und Weiß.
Bisher habe ich noch nichts bereut.

Als der Sessel kam, wusste ich schon, dass es schwierig werden würde, günstige und farblich passende Fleecedecken als Sofaabdeckung zu finden. 
Ich stehe nicht wirklich auf das tägliche Waschen der Kissen und Sitzbezüge aus Leinen. Mein Freund ist nicht so penibel bei der Sauberkeit wie ich... eine Decke kann man definitiv schnell einmal durchwaschen.
Aus diesem Grund bin ich lange durch Magdeburg gestiefelt und habe jeden Laden mit Heimtextilien durchsucht. Fündig geworden bin ich letztendlich im allerletzten Laden: Woolworth hatte exakt den Farbton des Sessels als Fleecedecken. Und wirklich günstig! 


Der Kronleuchter ist wieder mal ein typisches Flohmarktstück. Irgendwann mal irgendwo ergattert, staubte er auf dem Dachboden meines Elternhauses als schwarzes Monstrum ein. Die Form ist schön, aber meine Mutter wollte ihn einfach nicht mehr - sie hat genug Leuchter und Leuchten verbaut.
Als ich aus Not heraus Lampen brauchte, weil einfach keine in der Wohnung vorhanden waren, hat sie mir den Leuchter in die Hand gedrückt. Mit weißer Wandfarbe und einer Blütenranke von NanuNana und meinen kitschigen Papierkolibris (die brauchen noch einen anderen Platz!) ist er ein Hingucker. Obwohl viele vor lauter Kitsch eine Grimasse ziehen, wenn sie ihn sehen.


Close-Up von meinem Lesesessel. Er ist so ein typisches "Hier bleibe ich sitzen"-Teil. Man setzt sich und will nicht mehr aufstehen. Ich habe ja schon oben erwähnt, dass die Farbe zwar schön, aber ein Fluch bei Accessoires sein kann. Bisher habe ich noch kein stilistisch passendes Kissen gefunden, das den Sessel nicht blockiert, sodass man nicht mehr sitzen kann.
Mein Freund war übrigens diesmal nicht mehr so überrascht, dass ich mir Farben auf den Ton merken kann. Schade! Am Anfang waren seine Blicke sehr lustig!
Ich brauche kein Bild mitnehmen, um Farben an etwas zu halten und zu vergleichen, weil ich es sehe. Ich kann auch exakt Farbtöne mischen. Anscheinend ist das etwas, das bei uns weiter vererbt wird. Ich weiß nur, dass es bei meinem Opa leicht ausgeprägt ist und meine Mutter auch auf den Ton genau einkaufen gehen kann.



Das Eckbrettchen hat mir meine Omi geschenkt. "Nimm mit, brauch ich nicht mehr. Wo soll ich denn mit dem ganzen Krams hin?"
Meine Mutter hat mir eine kleine Laterne geschenkt, die im Dunklen wunderschöne Lichteffekte an die Wand zaubert. Die Seerose hat mittlerweile einen Platz auf unserem Balkon gefunden.



Das wohl hässlichste Bild: Der schwarze Fernseher (kriegt man auch günstig weiße Flachbildschirme zu kaufen?) und der krüpplige Bananenbaum und die Petersilie vom Balkon (den wir ja räumen mussten).
Der Bananenbaum ist mittlerweile gestorben, weil er die Umtopfung nicht überleben wollte. 
Das TV-Board ist ein ehemaliger Küchenüberschrank und eins unser Do-It-Yourself-Projekte. Den Küchenschrank haben wir als altes, dreckig-weißes, wirklich gebrauchtes Ding bekommen. Hässliche Abplatzer, rote Farbspuren, rote Griffe, klinisch-weiße Oberfläche. Da der Schrank das Geschenk von einem Bekannten war, konnten wir ihn nicht weg werfen. Also kam mir die Idee, den kleinen Ikeatisch als Couchtisch zu verwenden und den Schrank als TV-Board. Wir haben für 12€ Vliestapete in Holzoptik bei amazon bestellt, Vliestapetenkleber und Sekundenkleber zur Hand genommen und fleißig geklebt. 



Die Übergänge sind leider nicht ganz so gut geworden. Wir finden aber diese truhenartige Anmutung ohne Griffe edel. 



Im Schrank sind alle Kabel und Spiele und Bücher und DVDs und unsere Playstations untergebracht. Wir haben noch Probleme mit der Lüftung, denn die Playstation 3 läuft sich sehr schnell warm. Und die Tür immer auf lassen? - Nee, das sieht nicht schön aus und nervt mich.
Wir wollten hinten noch kleine Lüftungsschlitze mit einer Stichsäge einlassen - wenn mein Freund mal einen Tag Urlaub hat.



Nach einigen Tagen habe ich festgestellt, dass meine alten blauen Tassen zur Decke und zum Sessel passen. Auch die kleine Korbtischlampe passt jetzt in die Ecke. Das Metallkörbchen haben meine Großeltern von einem Kunden bekommen, der es nicht mehr wollte. Es war vorher ein Serviettenhalter und dient jetzt als Sammelbehälter für die dunkle Technik.



Hier sieht's noch aus! 
Bilderrahmen, die noch aufgehängt werden müssen. 
Die Enterprise, die neu gesprüht werden muss. 
Die Metallwanne, die noch eine Kiesfüllung braucht... 

Aber lasst euch von dem Inhalt nicht ablenken, hier geht es um den Schrank. Vorher rötliche Holzfurnieroptik, kaputte Rückwand. Man konnte ihn wegen der Rückwand nicht frei in den Raum stellen. Da wir aber eine Essecke und eine Wohnecke in unserem Wohnzimmer räumlich trennen wollten, haben wir uns kurzerhand von der Rückwand getrennt. Sie wartet nun auf die Stichsäge, um als Modellbau-Segelschiff bald in unseren Räumen zu stehen.



Das Bild liegt mir sehr am Herzen. Damals kam immer eine nette französische Malerin einmal im Jahr zu meiner Omi in ihren Laden und erzählte uns von ihren Reisen durch Europa und wollte natürlich auch ein paar Bilder verkaufen. So ein Ölgemälde hat uns schon mal 150€ gekostet, aber ich liebe es. 
Der See, der Sonnenaufgang, die Ruhe. 

Die Vase steht anfängermäßig nicht mittig - ärgerlich. Aber die Balkonmöbel sind auch wieder draußen und die Vase hat immer noch keine Blume gesehen.

Quellen: A.S. Creation | Schöner Wohnen
Wenn ich Inspirationen suche, ärgert es mich, wie wenig Details meine Wohnung hat. 
Die Holztapeten oben kennt ihr ja bereits von meinen Schränken. 
Es wurmt mich noch, dass wir keine Farbe an den Wänden haben. Das Weiß überstrahlt alles! Ich tendiere eher zu einem hellen, edlen Grau als zu einem Blau, aber - ich bin mir nicht sicher. Ich brauche Rat! Was meint ihr?

Quellen: Impressionen.de | a-little-fashion.de | etsy.com | Schöner Wohnen
Maritime Bettwäsche steht schon länger auf meiner Wunschliste, nur... so viel Geld hab ich momentan einfach nicht. 
Ich habe nun auch Treibholz aus der Elbe gesammelt und will daraus einige Deko basteln. Ich würde sagen, mein Treibholz war mal eine ehemalige Planke von einem Steg? Es trocknet noch schön auf dem Balkon. Ende August geht es für mich an die Ostsee und dort werde ich fleißig Muscheln sammeln, um die auch noch zu verbauen.

Nächste Woche werde ich mir von meiner Mutter auch die Nähmaschine ausleihen. Den Schnitt für die Wale und andere süße Tierchen habe ich schon länger im Schrank, auch die passenden Stoffe. 


Mein nächster Einrichtungs-Post wird über unser frisch renoviertes Balkonien sein. Die Bauarbeiten sind endlich abgeschlossen und wir können abends wieder Tee unterm Sternenhimmel schlürfen - und ich meine modischen Inspirationen an Frischluft genießen.


Bis bald

xoxo



02.08.2014

089 Semester-Rückblick einer Industrie Design Studentin [ LANGER POST ]

Hallu ihr Lieben,


ehe ihr den Titel als "0815 - Supernormalo - Semester" interpretiert. 

FALSCH!


*Spannungsbogen*

Ihr seht hier die Zusammenfassung eines Semesters mit Wohnortswechsel, allen möglichen Pannen und Kosmetikkrams neben des Studiums (na hallo, man gönnt sich ja sonst nix!).
Oder auch einfach eine Zusammenfassung dessen, was ich das letzte halbe Jahr so gemacht hab.

Für diejenigen, die noch nicht so lange hier dabei sind: Ich habe jetzt mein 2. Semester des Industrial Design (Bachelor-) Studiums an der Hochschule Magdeburg-Stendal hinter mir. Ich hab es um die Ecke gebracht, kurz bevor es mich fraß. Ohne Scheiß jetzt! Ö_____Ö

Sollte sich also jemand ernsthaft für dieses Studium interessieren und sich zufälligerweise hierher verirren: Dieser Post ist nicht aussagekräftig genug für dieses Studium. Er reflektiert nicht das, was ich in Typografie gelernt habe. Er ist mehr so Spaß-an-der-Bilderflut. 
Aber nicht enttäuscht sein, ein Kommentar hier reicht, und ich stehe Rede und Antwort :D
Sollte sich hier irgendwer vom Fachbereich her verirren: Meine Ausrede ist, dass ich eine kosmetiksüchtige Dame mit Haarfetisch aus der Cosplayszene bin. Punkt.


Weiter im Text. Übliche Bilderflut. Holt das Popcorn.


l.o: So und nicht anders sah ich nach meinem ersten Semester aus. Blass war ich schon immer, aber man sieht mir an, dass meine Energie verpufft ist. Puff und wech~ xD

r.o: Um unseren Zweijährigen haben mein Freund und ich uns eine kleine Berlin-Reise gegönnt. Den Hasen hab ich im Schaufenster gesehen und hätte ihn am liebsten mitgenommen. Alice im Wunderland lässt grüßen! Wer will so einen nicht zur Begrüßung im Flur zu stehen haben?

l.u: Letzter Tag und einfach mal schön in der Sonne mit neu gewonnenem Sonnenbrand chillen. Nachdem wir fast jeden Tag um die 10-15km gelaufen sind, war das Ausruhen mal bitter nötig.

r.u: Das einzige halbwegs gute Foto von meinem Freund am Bahnhof. Ansonsten schafft er es, auf jedem Foto noch blöder auszusehen. ...
Ähm... So,... jetzt hab ich ihn euch mal gezeigt.

l.o: Günstigerweise habe ich meinen Umzug von einem Ende der Stadt an das andere Ende auf die Woche nach dem Urlaub gelegt, ich cleveres Wesen. -.-'''
Es gab mehr als nur eine organisatorische Panne, jede Menge Streit und Stress. 

r.o: Die neue Wohnung ist doppelt so groß wie meine alte Wohnung und nun leb ich mit dem männlichen Wesen da oben zusammen. Das führt oft dazu, dass wir uns trotz (oder wegen) der Größe der Wohnung oft in die Haare kriegen. 28m² waren vom Putzen her angenehmer...

l.u: Einige Möbel hab ich sogar geschenkt bekommen. Ich hatte beispielsweise vorher keinen Kleiderschrank, weil in der alten Wohnung ein begehbarer Kleiderschrankraum war. *____*
Der Schrank hier wurde meiner Omi zum 18. Geburtstag als Aussteuer geschenkt und ist dieses Jahr stattliche 54 Jahre alt geworden. In meiner Modernisierungsaktion ist er in Cremeweiß gestrichen worden.

r.u: Auch einen uralten schwarzen Kronleuchter hab ich ergattern können (ehemals Flohmarktfund). Da ich noch Reste an weißer Wandfarbe übrig hatte, hab ich auch den Kronleuchter meinen Wohnvorstellungen angepasst. Weiß! *_____*

l.o: Meine Kakteensucht wird immer schlimmer! 
Nach jedem Baumarktbesuch kam bisher mindestens einer dazu (als Industriedesignstudent geht man oft in Baumärkte - auch um endlich mal funktionierende Lacke und Spachtel zu finden, die das tun, was sie sollen und nicht mit dem Werkstoff reagieren!)
Besonders gerne hab ich die behaarten und flauschigen Freunde.

r.o: In meinen Semesterferien entdecke ich wieder meine schwarze Phase bei Klamotten und Make-up. Meinen Pony hab ich mir mal wieder zu kurz geschnitten... -.- Kartoffelgesicht rulez not.

l.u: Juhu, ich komme wieder zum Zeichnen. Meerjungfrauen haben es mir besonderes angetan. Ich merke aber, dass ich aus der Übung bin. Und neeeein, ich lade nichts hoch!

r.u: Happy Augenringe. Ich schlafe schlecht, fühle mich schlapp. Immer wieder habe ich diese längeren Phasen, dass mir die Energie fehlt. Nach 10h Wachsein ohne extreme körperliche Betätigung ist mein Akku leer und ich schlafe an Ort und Stelle ein. Wir hoffen, dass es immer "nur" noch die Nachwehen von meinem Pfeifferschen Drüsenfieber sind.

l.o: Als wir im Unterricht eröffnet bekamen, dass wir aus Lego einen Roboter bauen sollten, fühlte ich mich dezent verarscht. Ganz dezent. Hallo? Lego?
Im Team "T-Robot" ging es dann darum, einen Roboter zu bauen, der per Knopfdruck und Sensortechnik den Teebeutel in die Tasse lässt, die Ziehzeit beachtet, den Teebeutel entnimmt und abtropfen lässt und ihn in den Müll wirft. Und ja, es hat funktioniert!

r.o: Achtet auf die Kakteensammlung und nicht auf meinen komisch-platten Hinterkopf. >____<  Übrigens bastle ich dort gerade Papiermodelle. Und ich habe festgestellt, dass "Falten" und "Kleben" mit den Worten "sauber" und "ordentlich" bei mir nicht vereinbar ist!

l.u: Der typische Arbeitsplatz: Papier, Stifte, Tageslichtlampe, alle möglichen Papierstapel und KAFFEE! Hier noch aufgeräumt (ihr wollt nicht wissen, wie es in den anderen Räumen aussah. Überall Papierstapel und Lackdosen und Schleifstaub!)

r.u: Juhu, mein Plakat wurde mal gelobt. Man sollte zu einer Schriftart, die man im Losverfahren gezogen hat, ein zum Charakter der Schrift passendes Plakat gestalten. Ich bin froh, dass es endlich mal "gut" geoworden ist.

l.o: Photoshop Ahoi! - Modelle muss man natürlich auch digital darstellen können. In einem Projekt ging es dabei um die Küchenwaage. 
Mittlerweile arbeite ich lieber in Krita. 
Grund:
Meine CS6-Mastersuite hat sich zusammen mit meinem Betriebssystem selbst zerschossen bzw. sich innerlich zerfressen - MITTEN im Semester - mehr Minus-Sympathiepunkte kann man nicht sammeln. Ich hatte wegen einer fehlenden Datensicherung zwei Betriebssysteme auf meinem Laptop (1 kaputt, 1 neu) - nur dass sich mein Laptop dachte, dass er mal schnell aus beiden Betriebssystemen Daten zusammen nehmen kann. Heißt, dass ich das kaputte BS nicht löschen konnte. Heißt, dass er seinen verschissenen gesamten Arbeitsspeicher geteilt hat. Versucht mal mit einem Teil (8GB RAM) vernünftig an einer 1,3GB großen Flash-Animation zu arbeiten! GRAAAAAAAAAAA! AAAAAAAAAAHHHH!
...
Er geht aber wieder. Hab aber immer noch kein CS6. 
r.o: Die fertige Waage (haha, ich hab ne 4,0 drauf bekommen, schlechtestes Ergebnis des Semesters ever) :'D 

l.u: Und die kleine weiße Wasserratte in der Ehle. Das ist so ein Flüsschen hier in der Nähe (ca 2 km), wenn man aus Magdeburg raus ins Grüne Richtung Biederitz läuft. Der nächste "Sandstrand" von hier aus. Zum Neustädter See brauchen wir von unserer Wohnung oft eine Stunde.

r.u: Informationsarchitektur in progress! Suche dir eine Website, schreibe dir die Hierarchien raus, verzweifle, ordne es, verfluche es, finde eine Metapher, schick es zum Teufel, gestalte sinnvoll, verzweifle. Letztendlich war die Sparda-Webseite wohl doch recht einfach. 

l.o: Auch Signet-Gestaltung eines Getränks gehört zum Semesterinhalt. Wie wäre es also mit einem Kinder-Erdbeer-Smoothie mit einer kleinen Prise Feenstaub? Erste Entwürfe sagen mir, dass die Fee einen Latina-Arsch hat. Hat den Profs leider nicht so gefallen. 

r.o: Ich seh so alt aus. So brav. Naturwellen. Pfui!

l.u: Ein freier Tag und ich bereite mich kosmetisch-mental auf meine Getränkgestaltung vor. Mädchenhaft und magisch soll's ja werden. Außerdem merke ich, dass ich mich in Sachen Make-up verbessere. Zumindest was den Auftrag betrifft.

r.u: Nein, kein Latina-Arsch (schade!). Eine süße blonde Erdbeerfee. Das ist übrigens Drinkabella, meine Sympathiefigur.
l.o: Mit meiner Mutter war ich in letzter Zeit oft shoppen oder einfach "nur gucken". 
Zumindest sagen wir das immer. Frauenlogik. 
Momentan stehen wir beide total auf die Kombination aus Shabby Chic und maritimen Look. Der Sessel von Depot steht jetzt auch in meinem Wohnzimmer. 

r.o: Ich seh ziemlich fertig aus. Für Make-up hab ich kaum mehr Zeit, ich bin froh, wenn ich mal schlafen darf. Zudem hat sich der Verdacht auf Lactose-Intoleranz und Vitamin D-Mangel zu einer Tatsache entwickelt. 

l.u: Programmieren mit Arduino kam gleich nach dem Lego-Roboter. Glücklicherweise ist mir das hier zugefallen, weil ich ja schon einmal mit dem Informatikstudium angefangen habe. Und verkackt abgebrochen habe...
Zumindest sah mein Code "besser" (also kürzer, weniger Schnickschnack) aus als der, der unter der Leitung unseres Profs entstanden ist. *hochnäsig-stolz*

r.u: Und noch mal Programmierung in Flash. Zuerst habe ich es gehasst, momentan liebe ich es. Animationen erstellen ist schon was Feines.
l.o: Bevor unser Sofa und Sessel kamen - und auch weil wir unseren Balkon wegen Modernisierung der Außenfassade räumen mussten - habe ich eine kleine Deko-Essecke zusammengewürfelt. Kerzen sponsored by Mum.

r.o: Abiball! - Die letzte Klasse, in der ich Freunde hatte, hat ihren Abschluss gefeiert. Und ich durfte frisch frisiert und ohne Karte (haha, Hintereingang!) mich am Buffet satt futtern. So toll fand ich es nicht, aber kostenlos essen und dabei gut aussehen geht immer!

l.u: Meine Haare nach dem Friseurbesuch. Ihr werdet den Unterschied nicht so sehr sehen, aber meine Haare sind platin-silbrig-blond und mein Braun sollte eigentlich auch so werden, aber es mag nicht mehr gehen. 
6-prozentige Blondierungen gehen meinem Braun anscheinend an der Haarwurzel vorbei. Auch bei Spülungen mit Violet von Directions lacht mich mein Braun in kupfrig-oranger Farblaune aus.
Mitte August wollen wir es aber noch mal bekämpfen! Also meine Wunderfriseurin Jule...

r.u: Neue Lieblingsschriftart und vielleicht auch die meines späteren Internetauftritts. Die Aspergit spricht mich in allen Punkten an: Breit, modern, geometrisch, mit einem ausgewogenen Wechsel zwischen Kurven und Kanten. 
Übrigens sind das die Logos für mein Produktdesign.
l.o: Man darf es keinem erzählen und über mich wird noch immer gelacht: Wenn ich lackiere, wissen alle, welche Farbe mein Modell bekommt. 
Ich hasse einfach diese Latexhandschuhe, die immer zu groß sind. Wie will man denn lackieren, wenn die Fingerenden immer um die 2cm vorne rumwabbeln? Ich kann ja damit noch nicht mal Haare färben und da kommt es weniger auf die Genauigkeit an (ich will jetzt wohlwollende Rufe aus dem Publikum hören!)

r.o: TAAAADAAAA - Wohnzimmer. Die erste Hürde, die ich geschafft habe. Maritim. Blau. Frisch. Das da oben ist übrigens der bemalte Kronleuchter mit Vögeln dran. Mehr Fotos in den nächsten Posts.

l.u: Mein Produktdesign-Ergebnis konnte keinen so wirklich überzeugen. Mich auch nicht. Irgendwoher muss ja die Modellbau-Semesternote von 3,7 kommen. xD

r.u: Erstes eigenes DIY-Projekt in den Semesterferien, mit dem ich mich wahnsinnig wohl gefühlt habe: Wir haben einen alten, abgewetzten, dreckig-weißen Küchenüberschrank in ein TV-Sideboard umgewandelt. Dazu haben wir Vlies-Tapete in Holzoptik einfach auf die Teile geklebt und alte Bretter als Füße unter den Schrank gebohrt. In diesem edlen Möbelstück (haben wir kostenlos bekommen, nur die Tapete hat 12€ gekostet) stehen unsere PlayStations und Spiele und Kochbücher (ja, wie passend -.-).



Wenn ihr es bis hierher geschafft habt, ohne einzuschlafen, DANKE

Ich hätte es nicht. xD


So, ähm, jetzt sind wir einmal durch das letzte (volle) halbe Jahr gehechelt. 
Es war produktiv und schlaflos und nicht ganz so erfolgreich, wie ich es mir gewünscht habe. 

Mehr Details zu den einzelnen Bildern möchte ich demnächst hochladen. 

Meine Wohnungseinrichtung, meine Produktdesign-Ergebnisse, meine letzten Käufe, usw. kommen noch und werden hier der Vollständigkeit halber auch verlinkt.




xoxo